Die besten Partnervermittlungen im Vergleich

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Mitglieder 5.400.000
Männer / Frauen Verteilung

51 %
49 %
  • hohes Bildungsniveau der Mitglieder (ca. 52% Akademiker)
  • unser Testsieger mit den meisten Neuanmeldungen Deutschlands
  • effektive Partnersuche durch passende Partnervorschläge auf Grundlage der eigenen Persönlichkeit
  • gut geeignet für Neulinge, Berufstätige und Singles mit wenig Zeit
  • höchste Erfolgsquote im Test, ca. 38% finden den passenden Partner
  • Registrierung in der App nicht möglich, nur über die mobile Seite
  • Kosten im gehobenen Bereich
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Mitglieder 3.800.000
Männer / Frauen Verteilung

54 %
46 %
  • hoher Anteil an Akademikern (ca. 70%)
  • hohe Erfolgsquote durch wissenschaftliches Matching, ca. 42% finden den passenden Partner
  • eine der führenden Partnervermittlungen in Deutschland
  • gut geeignet für berufstätige Singles mit Niveau
  • ausgezeichneter Kundenservice
  • keine Mails lesbar ohne Premium-Mitgliedschaft
  • kostenlos bis zur Kontaktaufnahme, danach Kosten im gehobenen Bereich
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Mitglieder 2.600.000
Männer / Frauen Verteilung

52 %
48 %
  • gemischtes Publikum
  • wissenschaftlicher Persönlichkeitstest in Kooperation mit mehreren Universitäten
  • eine der führenden Partnervermittlungen in Deutschland
  • Focus Testsieger für Partnervermittlung, Kundenservice und Leistungsumfang 2016
  • Profilchecks und Anonymitätsschutz
  • weniger Neumitglieder als Parship
  • nur Premium-Mitglieder können Nachrichten lesen und versenden
  • Kosten im mittleren Bereich

Was ist eine Partnervermittlung?

Glück in der Liebe - was will Single mehr!

Du bist Single und auf der Suche nach der großen Liebe. Nach dem Richtigen, der dich auf Händen trägt und weiß, was in deinem Kopf vorgeht, nach der Traumfrau, mit der du alles teilen kannst und dein Glück bedeutet. Aber dein Lebensstil lässt sich mit einer intensiven Partnersuche nicht vereinbaren und du bist schon allzuoft von einem hübschen Gesicht in die Irre geführt worden...
Wir haben einen besonderen Tipp für dich:
Versuche es bei einer Online Partnervermittlung.

Bevor wir uns dem wesentlichen zuwenden...

...stellt sich die Frage: willst du eine Beziehung? Bist du bereit dafür? Oder scheint dir das Single-Leben nicht so viel mehr zu bieten?
Sicher, als Single genießt man so einige Freiheiten. Niemand schaltet zu Grey's Anatomy um, während die Champions League läuft, Beine rasieren ist eher Kür als Pflicht und wenn du einen Döner mit Zwiebeln essen willst, isst du eben einen Döner mit Zwiebeln.

Doch machen wir uns nichts vor...

...so sehr wir unser Singleleben genießen können, so sehr fühlen wir auch eine kleine böse Leere in uns, wenn sich ein frisch verliebtes Paar anschmachtet oder ein befreundetes Ehepaar sich in und auswendig kennt.
In einer guten Beziehung kann man schließlich...

  • neue Erfahrungen und Gefühle teilen
  • Glück und Leid teilen
  • regelmäßigen Sex haben
  • kuscheln und knutschen so viel man will
  • sich auf jemanden verlassen, egal was kommt

Eine Beziehung bietet also unwiderlegbare Vorteile, ist gut für die Psyche und die Gesundheit!

Doch wie findet man den richtigen Partner in diesem riesigen Heuhaufen voller Männer, die noch nicht bereit für eine ernsthafte Beziehung sind und den Legionen von Frauen, die zu hohe Ansprüche haben?

Homogamie - Der Mensch sucht, was ihm gleicht

Marie (29) ist seit 3 Jahren Single und alles deutet darauf hin, dass sie es auch bleibt. Spätestens nach dem vierten Date zeigt sich immer wieder: ihr Gegenüber redet nur über sich selbst, ist ungehobelt zu dem Kellner oder jammert über seine letzte Gehaltsabrechnung und wie ungerecht das Leben doch immer ist.

Auch Leonard (43) hat die Nase voll von Frauen, die erst einmal Karriere machen wollen und für die Familienplanung "vielleicht irgendwann einmal" eine Rolle spielt. Er findet einfach keine Frau, die eine ähnliche Vorstellung von ihrer Zukunft hat wie er von seiner.

Bei der Partnersuche sind Charaktermerkmale grundsätzlich und Zukunftsvorstellungen gerade in den 20 bis 40ern ein wichtiges Kriterium. Doch wie findet man heraus, ob ein Mensch ähnlich tickt wie man selbst? Ob er die gleichen Werte vertritt? Einen ähnlichen Bildungsstand hat? 

Die Online-Partnervermittlung hat sich die Homogamie-Hypothese zu eigen gemacht und psychologische Tests entwickelt, sodass du jemanden finden kannst, der in den wichtigsten Bereichen mit dir und deinem Charakter übereinstimmt.

In der Regel melden sich nur Männer und Frauen höheren Bildungsniveaus und mit ähnlichem sozialen Status bei den Partnervermittlungen an. Dies hängt unter anderem mit den Kosten und dem Marketing zusammen: nur ab einer gewissen Einkommensklasse ist man gewillt sich eine solche Vermittlung zu leisten.

Hier findest du alle Marktführer der Online Partnervermittlung im Vergleich.

Wie funktionieren Online Partnervermittlungen?

Bei den bekanntesten Anbietern wird das sogenannte Fünf-Faktoren-Persönlichkeitsmodell angewandt. Das hört sich erst einmal kompliziert und wissenschaftlich an - ist es auch, aber nicht für dich.

Denn du musst lediglich einen psychologischen Test machen, der zwar eine Zeit von ca 20 Minuten beansprucht, dich aber deinem Traumpartner, auf den du schon so lange wartest, ein gutes Stück näher bringt.

Dieser Test klopft dich auf folgende Bereiche ab:

Freundlichkeit:Großzügigkeit, Vertrauen, Altruismus
Gewissenhaftigkeit:Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Leitungsstreben
Offenheit:Wissbegier, Fantasie, Neugier
Emotionale Stabilität:Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Verletzlichkeit
Extraversion:Geselligkeit, Aktivität, Unternehmenslust

Was bringt dir die Online Partnervermittlung?

Vorteile einer Partnervermittlung

Durch das sogenannte Matching-System werden dir nun Partner vorgestellt, die mit deiner Persönlichkeit und deinen Werten kompatibel sind. Das heißt: dir werden deine eventuell idealen Partner vorgeschlagen, ohne dass du selbst Stunden lang durch Dating-Profile stöbern musst! Lerne nur Singles kennen die zumindest schonmal theoretisch zu dir passen.

Jetzt musst du selbst nur noch nach deinen Vorstellungen in Sachen Aussehen gehen, den Kontakt aufnehmen und los geht's!

Die Chance hier jemanden zu finden, der eine ernsthafte Partnerschaft möchte ist wesentlich höher als auf den simpler gestalteten Singlebörsen oder den diversen Dating-Apps, die es mittlerweile gibt.

Partnervermittlung ist das Richtige für dich, wenn…

  • du ernsthaft einen festen Lebenspartner suchst
  • dir niveauvolle Mitglieder wichtig sind
  • du wenig Zeit hast, selbst Profile zu durchstöbern
  • dir ein Partner wichtig ist, der ähnliche Werte teilt wie du

Dagegen passen Singlebörsen besser zu dir, wenn…

  • es dir Spaß macht, Profile anzuschauen und jeden anzuschreiben, der dir gefällt
  • du gerne flirtest und viele Singles kennenlernen möchtest
  • du dich gerne verlieben möchtest, aber du die Partnersuche erst mal locker angehen willst
  • dein Budget kleiner ist

Hier findest du die Testsieger in der Kategorie Singlebörsen.

Klassisch, christlich, osteuropäisch?

Es gibt Partnervermittlungen aller Art. Besonders gefragt sind neben den klassischen wie ParshipElitePartner oder eDarling gibt es beispielsweise auch spezielle Portale für Christen oder um Frauen in Russland, Ukraine und weiteren osteuropäischen Ländern kennenzulernen.

Kostenlose Partnervermittlungen...

...bringen dich leider dem Ziel von Liebe und Glück nicht so nahe wie kostenpflichtige. Das Matching-System ist bewährt und wird immer weiter entwickelt, doch das kostet auch etwas.

Außerdem melden sich hier kaum Leute an, die nur auf der Suche nach einem kurzfristige Verhältnis sind: Geld ausgeben für einen One Night Stand? Das geht schließlich wesentlich schneller und einfacher via Tinder und Co.

Die Anmeldung ist bei solch einer Partnervermittlung übrigens immer kostenlos! Erst die vollständige Nutzung des Portals kostet etwas.

Die Erfolgsquote bei renommierten Seiten ist deutlich höher, diese kosten leider meist etwas mehr. Wenn du Pech hast, sammelst du also erst einmal schlechte Erfahrungen auf kostenlosen oder günstigen Seiten, und wechselst später dann zur teureren, aber seriöseren Seite. Dann hat dich das viel Zeit und Nerven gekostet, und bist am Ende doch bei dem kostenpflichtigen Anbieter gelandet.

Die Vorteile kostenloser Partnervermittlungen:

  • Nun ja, das ist wohl offensichtlich: sie sind kostenlos, also für jederman nutzbar, unabhängig vom eigenen Kontostand
  • es gibt viele, viele Singles
  • die Registrierung und Bedienung ist in der Regel sehr einfach

Die Nachteile kostenloser Partnervermittlungen:

  • Es stört übertrieben viel Werbung auf der Website, damit diese überhaupt in Betrieb gehalten werden kann
  • Ohne Geld leidet der Kundensupport: Anfragen werden viel zu langsam oder womöglich gar nicht beantwortet 
  • Viele, viele Fakes: hier meldet sich alles und jeder an, es kostet ja nix. Und eventuelle Fakes zu entdecken und zu sperren kostet Zeit und... Geld! 
  • Große Gefahr vor Scammern und Betrügern, wie oben erwähnt braucht es eine gute Software und ebenso gute Mitarbeiter um diese entlarven zu können. Beides kostet Geld, das kostenlose Partnervermittlungen nicht haben
  • Datenschutz und Gütesiegel sind dir wichtig? Auch das kostet Geld!
  • Kostenlose Partnervermittlungen ziehen vor allem Singles an, die keine ernsthaften Absichten haben. Ob aus Langeweile, um ihren Marktwert zu testen oder weil sie nur nach einem kurzen Spaß zwischendurch suchen: hier jemanden zu finden, der gleichermaßen ernsthaft auf der Suche ist wie man selbst, ist sehr schwierig
  • Werbung schalten kann man nur mit entsprechendem Budget. Warum das wichtig ist? Nun ja, je größer die Auswahl, je besser die Chancen, oder? Und wenn eine Partnervermittlung ganz Deutschland plakatieren kann, wird sie dementsprechend auch in ganz Deutschland Singles anlocken!

Vorteile von kostenpflichtigen Partnervermittlungen

Seriosität: Premium-Mitglieder, die für die Partnersuche Geld zahlen, wollen auch wirklich einen festen Partner finden. Außerdem handelt es sich gerade bei den "großen" Partnervermittlungen um seriöse Portale, die einen guten Umgang mit ihren Kunden pflegen.

Höheres Niveau: Viele der Nutzer, die Kosten akzeptieren, verdienen schon selbst Geld und sind etwas älter und reifer. Dadurch steigt auch das durchschnittliche Niveau der angemeldeten Singles.

Größere Auswahl: Eine Partneragentur, die mehr Geld einnimmt, kann auch mehr Geld in Marketing investieren. Dadurch werden mehr Singles erreicht und die Anzahl der Mitglieder und somit möglicher Partner steigt.

Weniger Fakes: Auf Portalen, die Geld kosten, wirst du deutlich weniger falsche Profile finden, was dir Enttäuschungen und Zeit erspart.

Nachteile von kostenpflichtigen Partnervermittlungen

Kosten: Die können schonmal schnell in nicht geahnte Höhen steigen

Dauer des Anmeldeprozesses: Hier ist es nicht mit E-Mail und Passwort eintippen getan. Der Persönlichkeitstest und die Profilerstellung brauchen ihre Zeit, werden jedoch wieder zum Vorteil - den die Qualität der Mitglieder ist somit weitestgehend gesichert.

Mache dir selbst ein Bild darüber, was kostenpflichtige Online Partnervermittlungen bieten.

Die Geschichte der Partnervermittlung

Die guten alten Zeiten - Partnervermittlung von der Antike bis zur Neuzeit

Natürlich kann man die Bedingungen der Heiratsvermittlung vor 2000 oder 1000 Jahren nicht mit denen der heutigen westlichen Welt vergleichen. Doch einige Grundelemente sind bis heute vorhanden, auch wenn sich in der Vergangenheit die Partnerwahl auf Grund des sozialen Standes unterschied.

  • Der (Hoch-)Adel

Egal ob Antike, Mittelalter oder Neuzeit - die Söhne und Töchter aus den obersten Schichten hatten kaum etwas mitzureden bei der Wahl ihrer Ehepartner. Hier ging es um Macht- und Besitzvermehrung der Familien. Verantwortlich für die Partnerwahl waren in der Regel das Familienoberhaupt, der Vormund oder sogar der König selbst, wenn er einen Vasallen belohnen wollte. Die Hochzeiten waren also zum einen politisch motiviert, um Allianzen zu schmieden oder zu verstärken und zum anderen finanziell, um den Familienbesitz zu mehren oder abzusichern.

Um geeignete Partner für die blaublütigen Kinder zu finden wurden auch immer wieder professionelle Heiratsvermittler eingesetzt, die für die Brautwerbung verantwortlich waren.

  • Die Mittelschicht

Auch der niedere Adel oder die höhere Mittelschicht hatte sicherlich politische Ambitionen, die zum Teil von der Obrigkeit geleitet wurden. Der größere Faktor in der Entscheidung mit wem zusammen das Familienerbe weitergeführt würde, war allerdings der Besitz. Die Familie in die eingeheiratet werden sollte, musste über einen gleichen oder höheren sozialen Status verfügen, um das Ansehen und den Besitz der Familie nicht zu gefährden und im Idealfall noch zu steigern.

Angebandelt wurde hierfür auf gesellschaftlicher Ebene, auf Bällen, Abendgesellschaften und bei Sonntagsspaziergängen auf den Promenaden der Städte - wie dem Jungfernstieg in Hamburg.

Eine Ausnahme sind die Juden: Es sollte innerhalb der jüdischen Gemeinschaft nach strikten Vorstellungen in Sachen Familienhintergrund und Eigenschaften geheiratet werden.
Aufgaben jüdischer Heiratsvermittler:

  • Aufstellen von Chancen und Möglichkeiten auf dem Heiratsmarkt
  • Nennung bestimmter Personen und bestimmter Kreise
  • Auskunft über: Vermögen, Familie, Charaktereigenschaften, körperliche Fehler und Vorzüge
    → So wurden Irrtümer von vornherein weitestgehend ausgeschlossen, die bei einer “zufälligen Begegnung” erst mit der Zeit herauskommen würden und somit Zeit verschwenden
  • Im Laufe des 19. Jahrhunderts warben professionelle Heiratsvermittler öffentlich für ihre Kunden in Zeitungen
  • Annoncen waren sehr detailliert, so stand zum Beispiel drin, wenn ein Kunde in ein Bestimmtes Gewerbe einheiraten wollte

Tatsächlich waren diese Heiratsvermittler vom Prinzip her nicht so viel anders als die heutige Online Partnervermittlung. Die wichtigsten Rahmenbedingungen wurden von Anfang an geklärt, sodass man mit weniger Risiko in die Ehe ging.

  • Händler, Bauern und Gesindel - die soziale Unterschicht

Je niedriger der soziale Stand war, desto freier war man in der Entscheidung des Ehepartners. Die Faktoren waren darauf beschränkt, dass der andere möglichst jung und kräftig war um genug Nachkommen zeugen zu können und körperlich anzupacken um den Lebensunterhalt zu bestellen.

Verkuppelt wurde auf Tanzabenden und insbesondere in den sogenannten Losnächten (Nächte, denen eine besondere Spiritualität zugeschrieben wurde) wie der Andreasnacht oder auch Silvester und der Christnacht.

Bis ins späte Mittelalter musste eine Heirat bei unfreien Bauern durch den Gutsherren bewilligt werden, dies änderte sich erst mit der Bauernbefreiung während dem 18. und 19. Jahrhundert.

Der Zweite Weltkrieg als Wendepunkt

Von der Industrialisierung an bis hin zum zweiten Weltkrieg war es gang und gäbe, dass die Eltern für ihre Kinder entschieden, wen diese heiraten durften. Doch durch den enormen kulturellen und wirtschaftlichen Einschnitt, den dieser Krieg insbesondere für Deutschland bedeutete, änderte sich das quasi über Nacht.

Arrangierte Hochzeiten waren kaum noch möglich, das Land musste sich wirtschaftlich, substantiell und auch populär erholen. Um das zu gewährleisten war es fast zwingend notwendig, dass junge Leute sich früh fanden und eine Familie gründeten.

Und so bekam die Heiratsvermittlung eine neue Wendung. Denn das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit war intensiviert. Das sogenannte Golden Age of Marriage wurde eingeläutet: die Heirat als feste Basis einer Familienstruktur bekam auf einen Schlag eine immense Bedeutung. Fast 90% der deutschen volljährigen Bevölkerung waren in den beiden Nachkriegsjahrzenten mindestens einmal verheiratet.

Jedoch waren diese Ehen bis Ende der 1960er Jahre sehr durch alte Rollenbilder geprägt, der Mann war der Versorger und die Frau kümmerte sich um Haushalt und Kinder. Dementsprechend vermittelten professionelle Heiratsvermittler immer noch aus einer wirtschaftlichen Perspektive.

Die Revolution der Liebe

Ein erneuter, gewaltiger Wandel, dessen Nachwirkungen bis heute die Partnervermittlung prägen, brachte die 68-er Bewegung, die daraufhin folgende sexuelle Revolution und die Emanzipation der Frau.

Letztere führte zu einer neuen Verteilung der Ansprüche an den künftigen Partner. Frauen wurden mehr und mehr unabhängig, waren nicht mehr auf einen Versorger angewiesen, die Gesetzgebung änderte sich diesbezüglich ebenfalls nach und nach massiv. Männer gewöhnten sich langsam daran und suchten immer mehr nach einer Partnerin, die ihnen auf Augenhöhe war. Entschieden wurde nach Gefühlen, nicht nach Prestige.

Das machten sich professionelle Partnervermittler zu Nutze. Auf der Grundlage der neuen Wünsche in Sachen Liebe und Partnerschaft boten Partnervermittlungen vermehrt ihre Dienste an, mit sehr großem Erfolg.

Entwicklung in Zeiten des Internets

Ein Faktor macht die persönliche (offline) Partnervermittlung bis heute zu einer elitären Dienstleistung: der Preis. Nur wer gut verdient kann ein solchen Dienst in Anspruch nehmen.

Eine günstigere Option waren zu allen Zeiten Kontaktanzeige in Zeitungen. Diese erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit, insbesondere bei Partnersuchenden ab 50 oder ab 60.

Eine andere Option ist seit den 90er Jahren vermehrt das Internet. Online Dating Portale erlangten immer größere Beliebtheit, was durch Parship 2002 auf eine neue Ebene gehoben wurde. Seitdem ist Online-Dating stetig am Wachsen. Was zu Beginn dieses Jahrtausends noch eher belächelt wurde ist mittlerweile vollkommen normal. Um die 40% aller in den letzten Jahren neu entstandenen Beziehungen begannen durch einen Chat im Internet.

Mittlerweile sind die Möglichkeiten im World Wide Web grenzenlos. Wer Glück in der Liebe sucht ist bei Partnervermittlungen mit Matching-System gut aufgehoben, wer sich erst mal nur umschauen und wild in Profilen stöbern will, sollte sich bei Singlebörsen umschauen, Casual-Dating ist ideal für alle auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer.

Unterschiede der Partnersuche Früher - Heute

Anforderungen an den künftigen (Ehe-)Partner

Früher

Heute

Finanziell:

  • Mann =Versorger
  • Mitgift der Frau = finanzielle Absicherung
  • finanzielle Gleichstellung von Frau und Mann
  • Geld spielt i.d.R. eine sehr untergeordnete Rolle

Sozial:

  • möglichst endogame (sozial gleichgestellte) Vereinigung
  • Heiratsvermittlung auf einer gesellschaftlichen Ebene
  • es gibt soziale Unterschiede, diese sind jedoch weniger deutlich
  • durch das Internet vermischen sich die Schichten

Physisch:

  • der Mann sollte stark und gesund sein (um versorgen zu können)
  • die Frau sollte jung und gesund sein (um gebären zu können)
  • die alten Muster werden weiter verfolgt
  • jedoch als reines Attraktivitäts-Merkmal, das durch die Medien propagiert wird

Emotional:

  • Gefühle spielten sehr lang kaum eine Rolle
  • Erhalt des Besitzes durch Produktion von Erben
  • Gefühle sind die Grundlage einer Beziehung
  • Durch sie wird eine Kompromisslosigkeit eingeführt... 
  • ...die oft zu einem verfrühten Beziehungsende führt

 

Anforderungen an die künftige Beziehung

Früher

Heute

Finanziell:

  • Abklärung der finanziellen Sicherheit des Partners schon vor der Heirat durch Vormund o.ä.
  • finanzielle Sicherheit immer noch Grundlage einer Beziehung, die auf eine Familiengründung hinaus läuft

Emotional:

  • christliche Werte wie Treue sollten eingehalten werden
  • eine Ehe galt bis ans Lebensende,
  • Scheidung war seit dem späten 19. Jahrhundert gesetzlich möglich, war aber nicht gern gesehen
  • Liebe ist die Grundlage einer jeden Beziehung
  • eine Beziehung ist häufig vorbei, sobald diese Liebe nicht mehr als intensiv genug empfunden wird
  • Streben nach "der Großen Liebe"

Der moderne Single ist jung, erfolgreich, will seine Karriere ausbauen, Sport machen und die große Liebe erleben. Gesucht wird natürlich ein Mensch, der gleiche Ziele verfolgt und einen ähnlichen Lebensstil führt. Früher war das noch einfacher: hatte der Junge Geld, sagte der Vater ja und das Mädchen war unter der Haube.

Die heutige Partnersuche kann man also durchaus als komplizierter bezeichnen als die frühere Heiratsvermittlung. Täglich kommen neue Faktoren dazu, was man sich von einem Partner wünscht. Diese Liste ist dann teilweise so lang, dass man sich selbst in dem riesigen Dschungel der Internet-Singles verirrt und keinen Ausweg in Form des idealen Lebensgefährten findet.

Abhilfe schaffen die Matching-Systeme großer Partnervermittlungen wie Parship

Wirklich glücklich kann man aber auch hier nur werden, wenn man lernt, Abstriche an den richtigen Enden zu machen. Mit dem perfekten Partner kann man zusammenwachsen und nicht umeinander herum. Dies erfordert Einsatz und Bereitschaft an sich und der Beziehung zu arbeiten. 

Besondere Partnervermittlungen

Partnervermittlungen gibt es in Hülle und Fülle - wer nach etwas besonderem sucht sollte sich hier umsehen:

Altersunterschiede

Während sich vor zehn Jahren noch stetig das Gerücht hielt, dass im Internet "nur die jungen" unterwegs sind, ist heute klar: das ist weit gefehlt. Sicherlich ist die Hauptnutzergruppe zwischen 20 und 40. Doch mittlerweile gibt es Online-Dating-Portale für alle Altersklassen, ausführlich haben wir dir das hier erläutert.

Schwul, reich, religiös?

Homosexualität und Partnervermittlung

Gay Kontakte haben zum Teil noch etwas verruchtes an sich - nicht wenige der Portale sind Casual Dating Seiten für Homosexuelle. Wer nach der großen Liebe sucht, wird enttäuscht. Aber wer sich noch in einer Phase des Ausprobierens und der sexuellen Orientierung befindet, dem macht es das Internet heutzutage wesentlich einfacher.  

gayParship hingegen ist zum Beispiel eine ideale Möglichkeit einen gleichgeschlechtlichen Partner online zu finden, hier wird der gleiche Matching-Algorithmus angewandt wie bei dem "normalen" Parship. Mittlerweile hat auch jede Partnervermittlung die Möglichkeit die Variable des Geschlechts in der Suchmaske zu ändern. Hier ist es ratsam darauf zu achten, ob der oder die Gesuchte ebenfalls einen gleichgeschlechtlichen Partner sucht.

Die Reichen und Schönen

Mittlerweile gibt es tatsächlich Apps mit einer Art virtuellem Türsteher. Hier kommt man nur rein, wenn man entweder schön oder vorweisbar reich genug ist, um in den Kreisen der angemeldeten Mitglieder mitspielen zu dürfen. Vor kurzem wurde bekannt, dass Tinder eine geheime VIP Version auf dem Markt hat, die man nur nutzen kann wenn man eingeladen wird. Um eingeladen zu werden muss man - versteht sich von selbst - ausreichend very important sein, im Idealfall reich, berühmt und schön.

Wer jedoch wirklich richtig reich ist, also Richtung Multimillionär mit Aufstiegschancen, verfügt oft auch über eine gewisse Bildung und hat elitäre Vorstellungen seines Partners. Bloße Werte wie Attraktivität, Intelligenz und Herzlichkeit reichen hier nicht aus. Dementsprechend werden diese Superreichen im Internet nicht fündig - zumal ihnen häufig die Zeit und Geduld fehlt, sich selbst mit der Partnersuche zu beschäftigen. 

Gerade in Gegenden mit enorm hoher Millionärs- oder gar Milliardärsdichte, wie dem Silicon Valley in Kalifornien, oder reichen deutschen Städten wie München, boomt daher nach wie vor der Markt der Offline Partnervermittlungen. Hier wird zum einen mit großer Diskretion vorgegangen, zum anderen werden nur Partner vorgeschlagen, die tatsächlich den Vorstellungen des Suchenden entsprechen.

Religiös und auf der Suche

Wir leben in einem modernen Zeitalter, in dem Religion vom Staat getrennt ist und mehr und mehr gerade von jüngeren Generationen belächelt wird. Wer tatsächlich religioös ist, schaut sich also primär innerhalb der eigenen Gemeinde um.

In Deutschland ist kulturell bedingt das Christentum am weitesten verbreitet, Christliche Partnervermittlungen gibt es daher in Hülle und Fülle. Doch auch für Muslimen, Juden und andere, kleinere Religionen gibt es online ausreichend Möglichkeiten einen Partner zu finden.

Selbst sehr naturverbundene kommen auf ihre Kosten!

Wer sucht eigentlich noch die große Liebe?

Die Vielfalt der Online Partnervermittlungen hat nicht nur Vorteile. Tatsächlich wandeln sich unsere Ansprüche an eine Partnerschaft eben so rasant wie die Möglichkeiten im Internet.

Durch die Medien wurde die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Sicherheit eines neuen Partners durch die Wichtigkeit der Attraktivität des Partners ersetzt. Was in den vorangegangenen Jahrtausenden ein Indiz für den Erhalt der Blutlinie war (Jugend und Kraft als Zeichen der Gesundheit) zeigt heute, dass man Trends folgt, in sich investiert und sich nicht “gehen lässt”.

Für immer vs. Solange es passt

Die Masse an Singles auf dem Online Partnervermittlungs-Markt suggeriert, dass es einen endlose Fluss gibt, aus dem man stetig neue Partner fischen kann.

Das Grundbedürfnis eines jeden Menschen, nämlich einen Lebensgefährten zu finden, mit dem man eine Familie gründen kann, der einem Sicherheit, Liebe und Geborgenheit gibt, wird hier sicherlich angesprochen. Jedoch wird dieser Lebensgefährte immer austauschbarer, da um die nächste Ecke schon jemand anderes, besseres warten könnte. Gerade kostenlose Singlebörsen und mobile Apps vermitteln diesen Eindruck dadurch, dass man sich hier durch Profile über Profile wühlen muss, bis man jemanden findet, der einem zusagt.

Kostenpflichtige Partnervermittlungen haben den Vorteil, dass einem nach den Psychologischen Tests potentielle Partner vorgeschlagen werden, die zu den eigenen Werten und Vorstellungen passt. Zudem sind hier auf Grund der Kosten fast nur ernsthaft Suchende unterwegs.

Überraschend häufig hört man heutzutage als Begründung einer Trennung den Satz “Es hat einfach nicht mehr gepasst.”. Doch was beutet das?

Zu Oma's Zeiten gab man sich das Ja-Wort vor Gott bis dass der Tod das gesegnete Paar scheide. Tatsächlich ist in dieser Generation die Scheidungsrate sehr gering im Vergleich zu jüngeren Generationen. Damals blieb man eben zusammen, auch wenn der Mann “gern in andere Betten kuschelte” und auch wenn Frau zum ausdrücken ihrer Gefühle Geschirr gegen Wänden pfefferte.

Dies hing aber auch mit der Abhängigkeit zusammen, die eine Ehe eben war. Der Mann brauchte die Frau, damit sie für ihn sorgte, sich um den Haushalt kümmerte und Kinder gebar und großzog. Die Frau war finanziell von dem Mann abhängig.

Heutzutage sind Männer in der Regel in der Lage selbst einen Haushalt zu führen und Kinder großzuziehen, Frauen machen selbstverständlich Karriere. Die Abhängigkeit in die man sich gegenwärtig mit einer Beziehung bringt ist zunächst eine emotionale. Man ist verliebt und hat Angst vor Zurückweisung, egal in welcher Form. Andere Abhängigkeiten kommen in Zeiten der Familiengründung wieder, kann die Frau beispielsweise schwangerschaftsbedingt nicht arbeiten ist es beruhigend, wenn das Einkommen des Mannes vorhanden ist. Das hat nichts mit Emanzipation zu tun, sondern einfach mit biologischen Gegebenheiten.

Doch gerade diese Emotionale Abhängigkeit kann eine flüchtige sein. Ist man in der ersten Verliebtheitsphase angefixt durch Dopamin und sieht das Gegenüber als den perfekten Menschen den man immer gesucht hat (den es ja aber eigentlich gar nicht gibt), so steht man nach dem Rausch der Gefühle vor einem Realitätsschlag: So toll ist der andere ja vielleicht gar nicht. Für viele, gerade jüngere Paare ist das der Zeitpunkt der Trennung. 

Online Partnervermittlung Around the World

Land oder Stadt?

Auf dem Land:

Die Rahmenbedingungen:

  • Tradition: Das Landleben ist ruhig und traditionell. Nicht, dass es hier keinen Spaß und keine Partys gäbe, aber das Familienleben und die Nähe zu Freunden und Nachbarn spielt eine sehr große Rolle. Vorgelebt wird dies von allen vorangehenden Generationen, inklusive der der eigenen Eltern. Ein erhöhter Gemeinschaftssinn prägt insbesondere die Dorfjugend bis heute. Und so hoffen auch viele ihren Partner schon früh in eben diesen Communitys zu finden. Um das Landleben weiter zu führen, wird frühe Heirat und zügige Familiengründung angestrebt.
  • Religion: Zum Landleben gehört außerdem eine größere Affinität zu Glaube und Religionsausübung. Das ist Teil der Gemeinschaft, in der man aufwächst und prägt den Wunsch nach einer stabilen Beziehung und Familie. Kirchlich heiraten ist auch den jungen Singles hier besonders wichtig.
  • Lokalität: Viele wünschen sich einen Partner, der aus der Nähe des eigenen Ortes stammt. Dieser sollte dann eben auch möglichst ähnliche Vorstellungen haben wie man selber, was die Zukunftsgestaltung angeht. Das impliziert in der Regel den Wunsch nach einer Familie, einem eigenen Haus und der Nähe zu Freunden und Verwandten

Die Möglichkeiten bei einer Partnervermittlung:

  • Durch das Match-Making werden einem Partner vorgeschlagen, die ähnliche bis gleiche Lebensvorstellungen haben wie man selber.
  • Durch die Umkreisfilter kann man außerdem den Suchradius begrenzen. So findet man mit etwas Glück einen Partner, der ganz in der Nähe lebt.
  • Dein Traumpartner ist auf jeden Fall auffindbar! 

In der Stadt:

Die Rahmenbedingungen:

  • Karriere: Die Familienplanung ist hier oft etwas nach hinten verschoben. Während auf dem Land mit Anfang, Mitte Zwanzig schon die Hochzeitsglocken läuten, sind in der Stadt viele um die Dreißig Single. Das liegt unter anderem daran, dass ein Großteil der Singles zum studieren oder für einen neuen Job hergezogen sind und in diesem Lebensumbruch oftmals einen Neuanfang starten. Bildung und Karriere 
  • Persönliche Freiheit: Dadurch, dass man diverse Stadien des Lebens schon mehr oder weniger alleine gemeistert hat, ist einem die persönliche Freiheit besonders wichtig. Man will in Ruhe seinen Hobbys nachgehen und auch mal etwas ohne den Partner machen. Hier gilt es, eine Balance zu finden mit der alle zufrieden sind.
  • Tradition: Trotzdem legen die meisten großen Wert auf die tarditionellen Werte rund um das Thema Partnerschaft und Familie. Diese werden nur häufig etwas lockerer und auch ml unkonventioneller angegangen.

Die Möglichkeiten bei einer Partnervermittlung:

  • Finde jemanden, der deinem Bildungsniveau entspricht und der somit mit deinen Karrierebestrebungen komform geht.
  • Du brauchst Freiraum? Jemand, der offen für Beziehungsgespräche ist, kann damit ohne Probleme umgehen.
  • Durch psychologische Tests werden dir nur Partner vorgeschlagen, die ähnliche Werte und Ideale vertreten wie du.

USA als Vorbild der heutigen Dating-Entwicklung in Deutschland und Europa

Durch Online Dating und insbesondere durch Partnervermittlungen wie Parship oder Dating Apps wie Tinder wandelt sich das "System" Dating in Deutschland mehr und mehr. Während man sich noch vor 15 Jahren schnell zu der Person bekannt hat, mit der man einen unschuldigen Kuss ausgetauscht hat, dauert es heute wesentlich länger, bis man weiß, dass man in einer ernsthaften Beziehung ist.

1. In den USA gelten seit langem recht strikte Dating-Regeln. Klar sind diese recht pauschalisiert, aber zum veranschaulichen haben wir sie euch hier vorgeführt:

2. Der Mann fragt nach einem Date

3. Der Mann führt die Frau zum ersten Date in ein Restaurant aus, holt sie ab, bringt sie heim, zahlt die Rechnung: er ist ganz Gentleman.

4. Nach 2 - 3 Tagen Wartezeit (er will schließlich "jagen") meldet sich der Mann bei der Frau und fragt nach einem weiteren Date

5. Das zweite Date = Knutschen

6. Das dritte Date = Sex

7. Die "Are we exclusive"-Frage: Jetzt entscheidet sich ob man offiziell ein Paar ist - und aufhört andere zu daten!

8. Ein Jahr später: Verlobung oder Trennung?

9. Der Mann macht den Antrag - mit einem entsprechend teurem Ring 

Das klingt alles recht archaisch, da der Mann stets die Zügel in der Hand hat und die Frau (theoretisch) den Herren der Schöpfung mit zu viel Aktion in die Flucht schlägt.

Was das mit Deutschland zu tun hat? In den USA ist es schon lange Alltag, mehrere Personen gleichzeitig zu daten, bis man sich für eine entscheidet. Der Markt des Online Datings eröffnet diese Möglichkeit auch für das bis vor einigen Jahren konservativere Dating-Deutschland. Gerade Singles, die auf kostenlosen Portalen angemeldet sind, kommen schnell auf den Geschmack locker zu daten und mehrere Gechichten nebeneinander am laufen zu haben. Daher sind für Singles mit ernsthaften Absichten kostenpflichtige Partnervermittlungen die bessere Variante - hier trennt sich die Spreu vom Weizen und es werden nur Dates mit dem Ziel einer eventuellen Partnerschaft angestrebt.

Denn für uns ist dieses Nebeneinanderher-Daten relativ neu -  und meistens nicht das, was man sich wünscht, vor allem wenn man die Dreißig überschritten hat.

Ein kleiner Online-Partnervermittlungs-Ratgeber

Die Singles

Was dich hier erwartet? Singles mit Niveau. Das ist ein etwas abgekauter Werbe-Slogan, doch er beruht auf der Wahrheit. Kaum Singles mit einem eher niedrigen Bildungsniveau und sehr geringen Einkommen sind hier zu finden - dafür ist die Vermittlung schlicht zu teuer und die Portale zu aufwendig in der Anmeldung gestaltet.
Das ist ein riesiger Vorteil für diejenigen, die die Nase voll haben von überschwemmenden E-Mail Eingängen, in denen sich banale Mails zweideutigen und niveaulosen Inhalts stapeln.

Die Möglichkeiten

Singles, die gewisse Ansprüche an ihren künftigen Partner hegen, sind hier sehr gut aufgehoben.
Durch eine Online-Partnervermittlung findet man Menschen ähnlichen Alters, Bildungsstandes, sozialen Standes, mit ähnlichen Charakterzügen und Wertvorstellungen, die einem aber im wahren Leben vielleicht niemals begegnen würden.

Der Service

Eine erstklassige Online Partnervermittlung zeichnet sich vor allem durch eins aus: durch hervorragenden und zuverlässigen Kundenservice.
Egal ob groß oder klein, die meisten Unternehmen legen viel Wert darauf ihren Kunden Hilfe zu bieten wo auch immer sie können. Das fängt oft schon mit Videoeinführungen an und geht mit Hilfshinweisen über die Profilgestaltung hinweg weiter. Auch Supportanfragen werden in der Regel schnell und ausführlich bearbeitet.

Datenschutz und AGB's

Je besser das Portal, desto diskreter wird mit den Daten der Kunden umgegangen. Während gerade Portale, die mit Facebook oder ähnlicher Social-Media verbunden sind (und bei denen dementsprechend die Anmeldung sehr schnell und einfach ist) alles an Daten abgreifen was geht, sind gehobene Partnervermittlungen da viel diskreter.

Die eigenen Angaben, insbesondere von psychologischen Tests, werden in der Regel anonymisiert in einer Datenbank gespeichert. Dies ist nötig, damit das Matching funktioniert! Sonstige Angaben werden nur auf eigenen Wunsch an die Öffentlichkeit - die sich jedoch nur auf die Singles der Partnervermittlung bezieht - weitergegeben.

Folgende Daten werden in der Regel gespeichert:

Bei der Registrierung:

  • Geschlecht und gesuchtes Geschlecht
  • E-Mail-Adresse
  • Passwort

Im Persönlichkeitstest

  • Postleitzahl
  • Geburtsdatum
  • Familienstand
  • Bildungsabschluss
  • Beruf
  • Einkommen
  • Die Angaben zu den oben genannten 5 Persönlichkeits-Faktoren

Bei dem Abschluss einer Premium-Mitgliedschaft

  • Name und Vorname
  • Wohnadresse
  • Zahlungsdaten (Kreditkartendaten werden von dem Payment Provider und nicht von den Portalen gespeichert)

Während der Nutzung der Websiten

  • IP-Adresse (Internet-Protokoll-Adresse) des zugreifenden Rechners
  • Nutzerkennung auf der jeweiligen Plattform
  • Name der abgerufenen Seite
  • Datum und Uhrzeit des Abrufs
  • die Referrer-URL (Herkunfts-URL), von der der Nutzer auf die abgerufene Seite gekommen ist
  • Übertragene Datenmenge
  • Statusmeldung darüber, ob der Abruf erfolgreich war
  • Sitzungs-ID (Identifikationsnummer)

In den sogenannten Login-Datensätzen werden jedes Mal, wenn du als Mitglied dich in das Netzwerk einloggst, folgende Nutzungsdaten gespeichert:

  • Datum und Uhrzeit des Logins
  • Nutzerkennung auf der jeweiligen Plattform
  • IP-Adresse
  • Nummer der Session Cookies
  • Sitzungs-ID

Was mit deinen Daten passiert

Vor allem werden sie dazu genutzt die Partnervermittlungen für die Nutzer - also auch für dich - zu optimieren. Deine Daten werden dafür mit Hilfe vieler verschiedener Tools analysiert.

Dem stimmst du bereits mit der Registrierung zu, ohne den bekannten kleinen Haken neben Datenschutz und AGB's kommst du nicht weiter.

Wenn du aber zum Beispiel nicht möchtest, dass deine Daten über z.B. Google Analytics geprüft werden, erklären dir die Plattformen in ihren Datenschutz-Hinweisen, wie du das direkt über Google verbieten lassen kannst.

Parship erklärt die Datennutzung beispielsweise wie folgt:

Insbesondere werden die personenbezogenen Daten der Nutzer für Folgendes verwendet

  • Erbringung der vom PARSHIP-Mitglied gewünschten Leistungen und des vom PARSHIP-Mitglied gewünschten Kundenservices;
  • Anpassung, Messung und Verbesserung der PARSHIP Leistungen, Inhalte und Werbeanzeigen sowie Überprüfung der Kundenkommunikation zwischen den PARSHIP-Mitgliedern und Mitarbeitern der Customer Service Abteilung.
  • Anbieten von zusätzlichen, für die PARSHIP-Mitglieder gegebenenfalls infrage kommenden PARSHIP-Produkte und -Leistungen
  • Zusendung von zielgerichteter Marketingkommunikation und Werbeangebote auch von Kooperationspartnern von PARSHIP;
  • Verhinderung, Aufdeckung und Untersuchung möglicherweise verbotener oder illegaler Aktivitäten und Durchsetzung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von PARSHIP;
  • Beilegung von Streitigkeiten und Behebung von Problemen;

Die AGB's - einen Blick Wert

Den allgemeinen Geschäftsbedingungen Aufmerksamkeit zu schenken ist besonders bei kostenpflichtigen Portalen sinnvoll. Denn wer sich bei einer Partnervermittlung (egal welcher Art) anmeldet, geht einen rechtlich bindenden Vertrag ein! In den AGBs erhältst du unter anderem Auskunft über

  • Allgemeine Informationen des Vertrages
  • Welche Leistungen sind kostenlos? Welche kostenpflichtig?
  • Kündigungsbedingungen
  • Vertragsverlängerungen (Ob und wann der Vertrag automatisch verlängert wird)
  • Haftung der Partnerbörse
  • Rechte und Pflichten des Kunden
  • Widerrufsrecht

Wir helfen dir

In unseren Testberichten gehen wir detailliert und professionell vor. Wichtige und häufig gestellte Fragen, wie zum Beispiel zu der Kündigung einer Partnervermittlung beantworten wir nach unserem besten Wissen und mit unserer langjährigen Erfahrung. Gib einfach oben im Suchfeld die Partnerbörse an, die dich interessiert!

Im jeweiligen Testbericht ist es dir möglich uns Fragen zu hinterlassen, die wir dir gerne beantworten.

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