Partnersuche und Kinderwunsch: geht das?

Single? Kinderwunsch? Du hast das ewige daten satt und willst endlich Nägel mit Köpfen machen? Wir geben dir die besten Tipps mit auf den Weg.

Frau, ledig, kinderlos: Partnersuche intensiv

Warum Frauen gerade ab Mitte 30 vehementer auf Partnersuche gehen, ist allseits bekannt: die biologische Uhr tickt, die Eizellen altern im Uterus vor sich hin und Muttern nervt fast täglich mit der "Wann werde ich endlich Oma?"-Frage.
Ganz zu schweigen von all den glücklichen Eltern-Paaren im eigenen Freunden- und Bekanntenkreis, die dir ständig ihre gutriechenden Babys in den Arm legen - und statt verstört oder genervt zu sein schmilzt du wie Butter in der Sonne, weil das zahlose Monsterchen dich doch tatsächlich anlacht.

Doch was tun, wenn man gerne selbst das Kinderglück erleben will, aber schlicht der passende Partner und somit Vater in spe an deiner Seite fehlt? Wenn die Sehnsucht nach einer eigenen Familie genauso schnell wächst, wie die Wahrscheinlichkeit sinkt, schwanger werden zu können?

Die Fehler der Frauen mit Kinderwunsch

1. Druck ausüben

In ihrer Verzweiflung treibt Frau es schnell zu weit beim Dating. Da wird gerne schon im eigenen Partnervermittlungsprofil geschrieben, dass man einen Mann mit Kinderwunsch sucht. Kleiner Tipp: das kommt quasi nie gut an. Auch beim ersten Date sollte man das Gegenüber nicht darauf festnageln, ob er sich den Kinder vorstellen kann und wenn bitte wann und wieviele, denn sorry Junge - ich hab hier keine Zeit zu verschwenden!

Mach dir klar: dubist auf der Suche nach einem Mann, mit dem du dein Leben verbringen willst und der im Idealfall auch noch der Vater deiner Kinder werden könnte. ABer das entscheidet sich nicht nach einem Date. Dafür muss man schon einige Treffen und Wochen ins Land gehen lassen. Ist der Kontakt regelmäßig, beidseitig und zunehmend liebevoll und sehnsüchtig kann man das Thema Zukunft vorsichtig anschneiden.

2. Verkrampfen

Du hast nur noch Kinder im Kopf?
Du läufst wie eine Wahnsinnige durch die Gegend, flirtest mit allen Babys und Kindern die dir begegnen?
Jeder Single-Mann der im Ansatz nicht deinem Ideal als künftigen Partner und Vater entspricht wird sofort von der potentiellen Liste gestrichen?
Gehst du alle deine Ex-Typen durch, ob einer davon nicht doch etwas getaugt hätte?
Du vernachlässigst dich, deine Arbeit, deine Freunde, deine Hobbys, weil du nur noch die Partnersuche im Kopf hast?

Dann gilt: chill mal eine Runde. Mach dich locker und gehe drei Schritte zurück. Schließlich weißt du: Je mehr und verkrampfter du etwas willst, desto schwieriger wirst du es bekommen! Eher gar nicht.

Besinne dich auf dich selbst. Warum willst du ein Kind? Hoffst du, dass es dich endlich glücklich macht?

Wenn du mit dir selbst im Reinen bist, dich mit dir selbst und deinem Leben wohlfühlst dann strahlst du das auch aus. Und die Partnersuche läuft wie von selbst. Und deinen kinderwunsch äußerst du eher natürlich und ohne Druck - und somit findest du schnell einen Mann, der gleiche Vorstellungen hat wie du.

3. Die falschen Männer suchen

Deine Ex-Freunde sind deine Ex-Freunde, und das hat einen Grund. Nämlich, dass ihr nicht zusammen pass, egal wie tief die Gefühle gingen. 

Also überarbeite dein Beuteschema. Sieh dir die Gemeinsamkeiten deiner ehemaligen Partner an und versuche ein Muster zu erkennen und daraus zu ziehen, was du in Zukunft vielleicht nicht mehr von einem Mann möchtest.

4. Zu schnell Kompromisse eingehen

Du lässt dich auf einen Mann ein, der dir nur halbwegs sympathisch ist, einfach nur weil er auch mal einen Kinderwunsch erwähnt hat? Stop! Hier sollten die Alarmglocken läuten. Ein guter Partner ist dir mehr als sympathisch, gefällt dir charakterlich und äußerlich, vertritt ähnliche Werte wie du und hat die gleichen Lebensziele. Gib dich nicht mit weniger zufrieden.

Männer haben ewig Zeit?

Die Gründe um Kinder in die Welt zu setzen sind bei Männern andere: zum einen wollen sie eine bestehende Partnerschaft vertiefen und sesshaft werden. Zum anderen "gehört es dazu": Haus bauen, Baum pflanzen, Familie gründen, diese Dinge sollte laut altem Sprichwort jeder Mann im Laufe seines Lebens vollbracht haben.

Doch wie lange hat er dafür Zeit? Biologisch gesehen länger als eine Frau. Die Fruchtbarkeit nimmt bei ihm erst ab Mitte 30 ab, allerdings sind bei ihm weniger viele Faktoren wichtig als bei der Frau, die das Kind austrägt. Männer die mit über 50 noch Vater werden sidn also keine Seltenheit.

Doch will Mann das wirklich? Mit Ende 60 dem eigenen Kind zum Abi gratulieren und das Risiko eingehen die eigenen Enkelkinder nicht mehr aufwachsen zu sehen?

Die Ängste der Männer

Männer Anfang bis Mitte 30 sind vorsichtig bei der Partnersuche. Die Frauen in ihrem Alter sind zumeist voll auf das Thema Kinderkriegen fixiert und das schreckt die Herren der Schöpfung ab.
Aber warum eigentlich? Was sind die Ängste der Männer?

1. Geld

Kinder kosten Geld, viel Geld. Laut Statistik bis zu ihrem 18. Lebensjahr sogar 126.000€ - und da ist weder die Erstaustattung noch das Betreuungsgeld miteingerechnet. Demnach sollten im Idealfall beide Eltern finanziell abgesichert sein. Das Problem: in unseren Köpfen ist oft noch die alte Rollenverteilung vertreten, in der der Mann der Versorger ist. Das übt Druck aus, der nur zum Teil berechtigt ist - aber eben viele Männer von einer Familiengründung abhält.

2. Zeit

Bis ein Kind durchschläft dauert es ein gutes halbes Jahr. Bis ein Kind auch mal ohne weiteres bei Oma und Opa untergebracht werden kann rund 10 Monate. Bis man sagen kann "Geh jetzt ins Bett, sonst gibt's morgen kein Fernsehen" sieben, und bis es auszieht ca 20 Jahre.
Ja, Freizeit hat man nicht mehr so viel. Zumindest nicht für sich ganz alleine oder für sich und seine Partnerin.

3. Sex

Daraus resultiert: weniger Sex. Die Partnerin darf nach der Schwangerschaft zunächst nicht und ist dann zu kaputt. Das Baby nimmt Raum ein, der vorher dem Mann bestimmt war. Der Alltag wird durch die Kinder bestimmt, die Beziehung allgemein kommt zu kurz und dadurch insbesondere das Liebesleben.

4. Verantwortung

Die Zeit, in der du mal eben eine Kanu-Fahrt über den Mekong planen kannst, ist vorbei. Du trägst nun Verantwortung - für ein Lebewesen. Für einen Menschen, der voll und ganz von dir abhängig ist. Das kann schon beängstigend sein...

Nun stellt sich die Frage: sind diese Ängste berechtigt? 

Die Antwort: Auf jeden Fall. Aber man kann alles zu seinem Nutzen wenden. 

Geld verdienen heutzutage beide Eltern, der Staat bezuschusst und die Großeltern freuen sich ihren Kindern für die Enkelkinder unter die Arme greifen zu dürfen.

Die Zeit muss man sich einteilen und genau planen - aber so kann jedes Elternteil für sich und auch als Paar Zeit freischaufeln. Außerdem genießt man ja die Zeit mit den eigenen Kindern auch ungemein und lernt sie als neues Gut sehr zu schätzen.

Sex wird nur dann ein Beziehungsproblem, wenn die Beziehung sonst auch in den Seilen hängt. Es liegt also an dir und deiner Partnerin hier offene Gespräche zu führen und dem auf den Grund zu gehen - und nicht dem Kind die Schuld in die Schuhe zu schieben.

Dass ein Kind Verantwortung mit sich bringt sollte dir klar sein. Doch daran wächst der Mensch und lernt sehr viel Neues - also sollte man das als Herausforderung und Chance sehen und nicht als Hürde.

Also: Ruhe bewahren. Mit der richtigen Partnerin an deiner Seite steht auch dem Kinderwunsch nichts im Weg!

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