Unser Testbericht:

Hass findet, Liebe bindet! Wir haben die Hater App fĂŒr dich auf Flirt-Tauglichkeit geprĂŒft

Es ist Montagabend, du schleppst Dich nach einem anstrengenden Wochenstart mit zweivollen Aldi-TĂŒten zur U-Bahn und möchtest nur noch nach Hause auf dein Sofa. Genau jetzt gibt dir ein Blick auf die Anzeigetafel den Rest - die U-Bahn fĂ€llt bis auf weiteres aus. 
Also hievst Du Dich und Deine ĂŒberquellenden Taschen in einen ĂŒberfĂŒllten Bus und da steht diese andere Person: Mit zwei Aldi-TĂŒten in der Hand und diesem gleichen wutentbrannten Blick, der, sobald er Dich streift, milde wird – verschwörerisch.
Ist es nicht wundervoll, wenn sich zwei Leidensgenossen in so einem Moment treffen und man den steifen Nacken oder die schweren Arme vergisst, weil das GefĂŒhl von Verbundenheit so schön ist?

Das dachte sich auch Brendan Alper, ein 29jĂ€hriger New Yorker, der mit seiner Dating-App hater den Singlemarkt neu aufmischt: Nicht, was zwei Menschen mögen, sondern was sie einvernehmlich auf die Palme bringt, ist fĂŒr ein Match ausschlaggebend.

Nun kann man sagen, dass niemand von uns ein unzuverlĂ€ssiges U-Bahn-System mag. Doch die Szenarien, Interessen und Meinungen, die bei hater mit einem „Love“ oder „Hate“ kategorisiert werden mĂŒssen, sind vielfĂ€ltig und erstellen ein gesammeltes „Hassprofil“ aus Bereichen wie Politik, alltĂ€glichen Angewohnheiten, Essen oder Musik. Denn auch wenn sich zwei „Hater“ von populĂ€ren Charthits in einem Partyvolk gegenĂŒberstehen, welches bei den ersten KlĂ€ngen von „Atemlos“ by Helene Fischer in Ekstase gerĂ€t – dann ist er wieder da, der verschwörerische Blick. Oder eben das virtuelle hater-Match.

Weil nun mal nichts so sehr verbindet wie dieses „Wir gegen den Rest der Welt“ GefĂŒhl.

Vielleicht doch besser geeignet fĂŒr Dich:

Mehr Informationen zum Coronavirus und Hater

Durch das Coronavirus (SARS-CoV-2) ist das gesellschaftliche und soziale Leben, wie wir es normalerweise kennen, aktuell stark eingeschrĂ€nkt. Insbesondere ist es im Moment nicht mehr möglich im “Offline-Leben” jemanden kennenzulernen - zum GlĂŒck bleibt hier aber noch Hater als Option. Der Wunsch nach Liebe, einem neuen Partner oder auch etwas Spaß bleibt insbesondere jetzt bei vielen Singles bestehen. Besonders im Hinblick auf die kommenden Wochen wĂ€chst bei vielen der Wunsch nach NĂ€he - kein Wunder, schließlich ist es FrĂŒhling und vielerorts herrscht eine Ausgangssperre. Online-Dating ist aktuell leider der einzige Weg, um trotz der zu treffenden Sicherheitsmaßnahmen einen potentiellen Partner kennenzulernen, zu chatten oder prickelnde Video-Chats zu machen. Was soll man denn sonst daheim machen? Deshalb muss nun kein Single Angst haben, dass sie oder er demnĂ€chst einsam sein wird. Leider bekommen wir immer wieder mit, dass Singles sich treffen, obwohl es teilweise nicht gestattet ist. Bitte informiert euch ĂŒber die rechtliche Situation in eurer Stadt und haltet die vorgeschriebenen Regeln ein. Vergesst nicht: Es gibt auch ein Leben nach der Corona Ausgangssperre! Was könnte schöner sein, als endlich ein Date zu haben, wenn alle wieder raus dĂŒrfen? Außerdem haben viele Singlebörsen wegen der Coronakrise aktuell besonders tolle Rabatte und Aktionen im Angebot. Deswegen solltest du dir unbedingt mal Hater ansehen - denn zu zweit ist es in der Krise einfach schöner. Vielleicht wartet genau jetzt der oder die Richtige darauf, dass du die erste Nachricht schreibst? Aktuell stellen wir einen massiven Ansturm auf Singlebörsen fest, bei denen teilweise die Internetseiten wegen Überlastung offline waren - du hast also beste Chancen.

Liebe durch Hass?

Aktuell findest du auf hater rund 2.000 Themen, die fĂŒr ein Match „geliebt“ oder „gehasst“ werden können. Die Nutzersprache ist Englisch - was aber fĂŒr die meisten jungen Erwachsenen kein Problem ist.

GrĂŒnder Brendan ist ehemaliger Banker, der seinen Job gekĂŒndigt hat, um Comedy-Autor zu werden. Man darf das „Haten“ also ruhig mit einer Prise Humor sehen und den eigenen Blutdruck schonen.

Fun Fact: Studien zeigen, dass Dinge, die wir nicht mögen, mehr verbinden als die Dinge, die wir mögen.

Unsere Redaktion hat sich verliebt...

... in den spaßigen Zeitvertreib. Die „Love“- und „Hate“-Funktion ist so unterhaltsam wie ein launiges Quiz aus einem Frauenmagazin, mit dem man sich auf eine Sonnenliege legt und genĂŒsslich selbst auf die Probe stellt.

Unsere Redaktion vermisst...

... Infos wie Job oder Bildung. Diese sind ĂŒber das Profil nicht einsehbar.

Ist die App einmal auf dem Handy installiert, funktioniert alles ganz schnell und selbsterklÀrend.

Die Anmeldung

Der Login kann via Facebook-Profil oder in der App manuell ausgefĂŒhrt werden. Die Facebook-Variante lĂ€uft besonders fix, da die notwendigen Daten zum persönlichen Account (Profilbild, Geschlecht, Alter, Wohnort) direkt ĂŒbernommen werden können. Keine Sorge hater veröffentlicht keine AktivitĂ€ten in der App bei Facebook. Freunde in dem sozialen Netzwerk erfahren also nicht, ob, wann oder wie die Dating-App genutzt wird.

„Der Download der App und die Anmeldung klappt sehr schnell und leicht“

Der erste Anblick

Nachdem nun der Login vorgenommen wurde, erscheint die wichtigste Info zur Nutzung der Dating-App. Auf dem Display ploppen die vier Emojis auf, die das HerzstĂŒck von hater sind.

Die App getestet von Studentin Lena (27)

Hater Auswahl

Wer glaubt, sich die vier „Wisch-Richtungen“

  • Links = Mag ich nicht besonders
  • Rechts = Mag ich schon
  • Oben = Liebe ich
  • Unten = Hasse ich (die wichtigste )

eingeprĂ€gt zu haben, tippt auf Got it und los kann es gehen!

Das hater-Prinzip

Und schon startet die erste Abstimmung zu einem zufÀllig erscheinenden Thema, wie beispielsweise "being hugged" (umarmt werden).

Viele Nutzer kennen die „Wisch-Technik“ bereits von der Dating-App Tinder und können direkt beginnen: Wer es in dem genannten Beispiel liebt oder hasst umarmt zu werden, wischt nach oben, bzw. unten.

Wer sich nicht so extrem festlegen möchte, entscheidet sich fĂŒr die linke oder rechte Seite.

„Das Prinzip des Wischens (‚Swipes’) kennt man vor allem von Tinder.“

Hat man nun nun zum ersten Thema eine der vier Abstimmungsmöglichkeiten ausgewĂ€hlt, kannst du sehen, wie viele Nutzer der restlichen hater-Community im selben Boot sitzen.

Mit einer Prozentzahl erhĂ€lt man demnach die Info, wie viele User sich bisher fĂŒr den identischen Swipe (zum Beispiel nach unten = Ich hasse es) entschieden haben.

Dieser Vorgang wiederholt sich mit Themen ĂŒber Themen, und das macht richtig Spaß! Auch in das Prinzip der Swipes groovt man sich gut ein – bis schließlich die ersten Hate-Emojis das Display ĂŒbersiedeln.

Hate-Matching

Das heißt: Es ist soweit. Die ersten „Hate Matches“ stehen bereit. Die Profile des Geschlechts, fĂŒr das man sich interessiert, sind mit einem Klick einsehbar.

Man kann sich in Ruhe durch alle MĂ€nner- bzw. Frauen-Accounts klicken, die aufgrund ihrer Hates gematcht wurden. Die Rate der gemeinsamen Hates wird wieder in einer Prozentzahl dargestellt:

Anhand des Profilfotos, Alters und der Entfernung der gematchten Person kann nun nach bekanntem Prinzip mit einem Swipe ausgewÀhlt werden, ob die Person uninteressant (Left To Dislike) oder interessant (Right To Like) ist.

„Foto, Alter, Wohnort und das ‚Hate-Profil’ entscheidet ĂŒber ein erstes Ja oder Nein.“

Als Entscheidungshilfe enthÀlt das Profil der einzelnen Personen auch noch einmal alle Themen, die von ihnen leidenschaftlich gehasst werden (neben den Loves, Likes und Dislikes).

Dein hater-Flirt-Profil

Zur Auskunft ĂŒber die eigene Person können folgende Faktoren bestimmt werden:

  • Prefers (Auf der Suche nach MĂ€nnern oder Frauen?) 
  • Location Range (Bis zu welcher Entfernung vom Wohnort soll gematcht werden?)
  • Age Range (Altersrahmen der gesuchten MĂ€nner oder Frauen)
  • weitere Bilder (ĂŒber Facebook oder aus der eigenen Bildergalerie auf dem Handy) hochladen

Auch eine Übersicht der bisher geswipeten Themen (‚Topics’) bietet das eigene Profil. Man kann einzelne Topics nach Wunsch wieder entfernen oder neu ĂŒber sie abstimmen – sollte man sich einmal „verwischt“ haben, das heißt im Eifer des Gefechts eine Wischrichtung gewĂ€hlt haben, die man nun revidieren möchte. Und der Fall kann durchaus auftreten.

Denn wĂ€hrend man sich sehr schnell an die hater Swipe-Technik gewöhnt, automatisiert sich parallel eine Schnelligkeit, die das Display glĂŒhen lĂ€sst.

„Im Sekundentakt wischt man ĂŒber die Topics, als spiele man ein Spiel auf Zeit.“

Der Rhythmus der App-Nutzung ist demnach aber auch fĂŒr alle getaktet, die ein paar freie Minuten gerne mit ihrem Handy in der Hand verbringen (Wer tut es nicht!?) und so vielleicht unerwarteterweise auf dem Heimweg in Bus oder Bahn ihr Hate Match entdecken, das ihr Herz höher schlagen lĂ€sst - auf die positivste Art und Weise

Starte deinen Hate-Flirt

Ist nĂ€mlich ein User dabei, der nicht nur geliket wurde, sondern sein Like auch zurĂŒck vergibt, kann es in den Part ĂŒbergehen, zu dem man sich „durchgewischt“ hat. Pling: es wird gechattet.

„Über den Chat in der App startet das eigentliche Kennenlernen und Flirten“

In einem privaten Chat können sich zwei interessierte Personen nun so viele und detaillierte Nachrichten schicken, wie es das Herz begehrt.

Topic: Umarmt werden
Umarmt werden
Topic: Cargo Shorts
Topic: Cargo Shorts
Prozentzahl der Matches
Hater Prozent

NatĂŒrlich empfiehlt es sich, wie bei den meisten jungen Dating - Apps ĂŒblich, taktvoll abzufragen, was die Erwartungshaltung des GegenĂŒbers bezĂŒglich der App ist, denn von Casual Dating bis zum Suchen und Finden der großen Liebe ist bestimmt alles dabei.

„Die große Liebe? Einen Versuch ist es wert.“

Ob Liebe durch Hass entstehen kann? Es ist auf jeden Fall nicht ausgeschlossen. Und Hass ist ein starkes (provokatives) Wort. Denn wenn sich zwei Veganer finden, die keine Katzen mögen, extreme FrĂŒhaufsteher sind und einen großen Bogen um Raucher machen, why not?

Lenas Meinung zu hater

Bei hater gibt es nicht viel zu verlieren. Mit der Nutzung der kostenlosen App geht man kein Risiko ein:

Nur, wenn sich zwei Personen gegenseitig interessant finden, können sie sich kontaktieren und der Weg dorthin macht auf jeden Fall eines: Spaß!

Besonders ĂŒberzeugt hat mich neben dem „Game“-Charakter des Hassens und Liebensauch der Aspekt, dass (im Gegensatz zuTinder) nicht Ă€ußerliche OberflĂ€chlichkeiten ĂŒberein Match entscheiden, sondern rein Themen, bei denen sich zwei Menschen einig sind.

Hört sich plausibel an, oder?

Außerdem findet man durch die Topics, zu denen identisch abgestimmt wurde, schnell einen GesprĂ€chseinstieg und kann sich insbesondere in seiner „Andersartigkeit“ (z.B. Wir geben es zu - wir trödeln gerne!) verbunden fĂŒhlen. Das erleichtert generell die weitere Kommunikation, die sich meinem GefĂŒhl nach viel offener gestaltet, als wenn man einen Start Ă  la „Du hast wunderschöne Augen“ hatte.

Was ich möglicherweise kritisch hinterfragen wĂŒrde, ist die Zusammenstellung der Topics, also Themen die willkĂŒrlich zur Abstimmung erscheinen.

Neben Schlagworten wie „Fakeplants“, „Christmas music“, „Chia seeds“ oder „The Bachelor“ darf man auch „Sex Toys“ oder „Dirty Talk“ kategorisieren - bestimmt nicht uninteressant fĂŒr eine potentielle Beziehung. Ich persönlich konnte jedoch die Musikgruppe „Louis the Child“ oder die Basketballmannschaft „The Knicks“ eher weniger einordnen - was vor allem daran liegen mag, dass die hater-App bislang sehr auf den US-amerikanischen Markt ausgerichtet ist.

Zudem ist es so, dass die zufĂ€llig ausgewĂ€hlten Themen nicht im wissenschaftlichen Sinne Charaktere zueinander fĂŒhren. Dieses System findest du ausschlißlich bei Online Partnervermittlungen.

Aber: all denjenigen, die unkompliziert jemanden kennenlernen möchten, schon vor der ersten Kontaktaufnahme mit dem persönlichen GegenĂŒber Spaß haben wollen und/oder von anderen Datin-Apps wie Tinder enttĂ€uscht, bzw. gelangweilt sind, kann ich hater empfehlen.

Ich war hinsichtlich der US-Ausrichtung (und bisherigen BeschrĂ€nkung auf iPhone-Nutzer) der App auch ĂŒberrascht, wie viele Matches sich ergeben haben.

Und immer wieder musste ich mir dabei denken: I love the way you hate...

Persönliche Empfehlung

Lisa
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Kosten und Preise

Die App ist komplett kostenlos.

Fazit

Nach Tinder und Lovoo bietet hater eine nette Abwechslung im Dating-App-Dschungel. Hass findet, Liebe findet? Kann funktionieren und Spaß hat man auf jeden Fall beim flirten!

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Infos

E-Mail:contact@haterdater.com